Damwildhaltung

Infos zur Damwildhaltung

Das Halten von Damhirschen ist eine extensive Form der Tierhaltung. Das heisst, dass in erster Linie das Augenmerk auf die Qualität und nicht die Quantität des Endprodukts gelegt wird.

Da diese Tiere Wildtieren sind und nicht durch den Menschen domestiziert wurden, sind es sehr robuste und selbständige Tiere.

Man muss den Tieren viel Platz bieten. Damhirsche sind Fluchttiere und brauchen daher die Möglichkeit, sich zurück zu ziehen.

Damhirsche haben einen natürlichen Jahreszyklus. Als Hrischhalter ist es wichtig, auf die verschiedenen Phasen des Zyklus rücksicht zu nehmen und den Tieren das zugeben, was sie brauchen.

Die Setzzeit beginnt Anfang Juni. Die Hirschkühe gebären dann die Kälber. In dieser Zeit brauchen sie vor allem hohe Weidebestände in welchen sie sich zurück ziehen können und die Neugeborenen Deckung finden. Über den Sommer wachsen die Jungtiere heran. Anfangs ernähren sie sich ausschliesslich von Muttermlich und gewöhnen sich dann schrittweise an die Ernährung durch Gras und Raufutter (Emd). Im Oktober beginnt die Brunftzeit. In dieser Phase liefern sich die Hirschstiere spektakuläre Kämpfe um die Hirarichie untereinander auszumachen. Der stärkste Sier deckt dann den grössten Teil der Muttertiere. Im Winter bekommen die Hirsche dann ihr Winterfell und halten Ihren Soffwechsel auf „Sparflamme“ um möglichst wenig Energiereserven zu verbrauchen. Im Frühling stossen die Stiere Ihr Geweih ab. Dieses wächst dann im Laufe des Sommers wieder nach. Anfang Juni beginnt der Zyklus wieder von vorne.